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Леся Українка в діаспорному літературознавстві. Німецько-українські зв’язки >

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Название: Naturphilosophische Aspekte bei Lesja Ukrainka Mit Rückblik auf Anette von Droste-Hülshoff
Авторы: Oberrauch-Melniczuk, Marta
Ключевые слова: Neoromantik
Neoklassik
Romantik
Biedermeier
Natur
Naturphilosophie
subjektive Gefühlswelt
träumerische Bilder und Visionen
Issue Date: 2019
Издатель: Німецько-Українське Наукове Об’єднання ім. проф. Юрія Бойка-Блохина, Східноєвропейський національний університет імені Лесі Українки
Библиографическое описание: Oberrauch-Melniczuk M. Naturphilosophische Aspekte bei Lesja Ukrainka Mit Rückblik auf Anette von Droste-Hülshoff // Леся Українка в діаспорному літературознавстві. Німецько- українські зв’язки. Збірник наукових праць за матеріалами Міжнародної наукової конференції в Мюнхені (3.04.2019 – 7.04.2019) / укл. і заг. ред.: Д.Блохин, М. Моклиця. Т. ХІ. Осадца Ю.В. Мюнхен-Тернопіль, 2019. С. 319-327.
Краткий осмотр (реферат): Das Gedicht „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff (1797- 1848), (Biedermeier, Romantik), ist eine seelische Selbstdarstellung der Dichterin in lyrischer Form und in vergleichbarer Weise wie bei Lesja Ukrainka (1871-1913), (Neormantik, Neoklassik), im Gedicht von San Remo, 8. 11. 1902, ist die Natur darin vernetzt mit der subjektiven Gefühlswelt der Lyrikerin, es entstehen Darstellungen von träumerischen Bildern und Visionen, in welche sich die Gefühlswelt verwandelt. Motivierendes Lebenselement ist bei beiden Poetinnen in der Naturlyrik die Kraft der Natur, die Fähigkeit, deren Pulsieren in allen Lebenslagen zu erschaffen und erspüren, und das Verständnis einer Philosophie der Natur, welche nicht deduktiv beschreibend ist, sondern schöpferisches und geistiges Nachbilden der Natur, etwa im Sinne des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775- 1854), dessen Naturphilosophie Ende des 17. bis ins 18. und 19. Jahrhundert große Bedeutung erlangte. Über die Natur philosophieren bedeutet ihm die Natur schaffen, sie aus unbelebtem Mechanismus zu befreien und in eigene freie Entwicklung zu versetzen. Schelling überwindet den Dualismus von Geist und Natur nicht im logisch rationalen Denken, sondern durch Kunst und Dichtung, im künstlerischen Vorgehen von Intuition und Phantasie, wie unsere beiden Poetinnen beispielhaft in ihren Gedichten die Natur erschaffen durch ihre Gefühlswelt, Bilder und Visionen.
URI: http://esnuir.eenu.edu.ua/handle/123456789/16503
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